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Ich muss mir jetzt einmal einiges von der Seele schreiben…
Posted: 6. April 2011 in Kyo's Training, Tagebuch-EinträgeSchlagworte: Ärger, Konsequenzen, Mühe, Ministerien, Politiker, PR, Pressearbeit, Promis, Seele, Stimmung, Tag 65
65. Trainingstag
(Originaler Eintrag auf - http://www.kyosei-power.com/?p=tagebuch&euid=U814Ft7VTZ)
Der Himmel über Spanien ist heute leider genauso verhangen wie meine Stimmung. Ich muss mir jetzt einmal einiges von der Seele schreiben.
Am 1. Februar 2011 startete mein Langzeit-Event „Kyosei“. Lange vor diesem Datum, nämlich Anfang Mai 2010 begann die Arbeit rund um dieses Projekt. Ich hatte die Idee (siehe Rubrik Philosophie auf meiner Internetpräsenz) und konnte durch die sofortige Unterstützung einiger Freunde und Familienmitglieder das ganze Unternehmen in wochenlanger Kleinstarbeit ausarbeiten und planen. Monatelange täglich bis zu 12 und mehr Stunden entwickelten wir unsere Internetpräsenz. Unsere Seiten im Internet konnten wir nicht so mal aus dem Regal ziehen, ein bisschen anpassen und für unsere Zwecke ins Netz stellen. Alles musste durch uns neu entwickelt und kreiert werden. Neben der Webseitengestaltung versuchten wir die ersten Kontakte zu verschiedensten Instanzen herzustellen. Briefe wurden entworfen, Konzepte erstellt. Meinungen gesammelt, Pläne für die Zukunft geschmiedet. Bis heute ist das Unternehmen „KYOSEI“ ein 16 bis 18 Stunden Job und das täglich. Für meine Crew und mich gibt es schon seit Monaten keinen freien Tag mehr. Samstag oder Sonntag kennen wir nur auf dem Kalender gekennmerkt durch das jeweils rote Datum. Ansonsten geht bei uns die Arbeit jeden Tag weiter und das 30 Tage im Monat.
Wir wussten was auf uns zukommen würde. 750 Tage volles Programm in einem Langzeit-Event ist eine große Herausforderung. Alle Beteiligten waren sich über die Konsequenzen im Klaren. Wenig oder keine Freizeit. Mehr oder weniger Tag und Nacht im Einsatz. Kein Urlaub. Am besten nie krank. Jeden Tag ein Video. Ob gut gelaunt oder nicht. Mit oder ohne Probleme im näheren Umfeld. Ganz egal. „The show must go on“! Bis jetzt hat auch keiner von uns „Ausfallerscheinungen“ gezeigt.
Doch trübt einiges den KYO-Himmel.
Schon im Vorfeld versuchten wir Sponsoren auf uns aufmerksam zu machen. So an die 250 Unternehmen erhielten Briefe von uns. Bis heute kam keiner zurück.
Politiker, Ministerien, sowie bekannte Personen wurden durch uns angeschrieben. Mit der Bitte für uns einige Türen zu öffnen. Das heißt: jeder kennt einen der einen kennt. So wollten wir durch den Einfluss der jeweiligen Personen unseren Event der Öffentlichkeit zugänglich machen. Wir haben unter anderem Ministerpräsident Beck, das Gesundheitsministerium, Ex Bischöfin Frau Kässmann, Professor Mang, Herrn Fernsehpfarrer Fliege, Herrn Gottschalk, Herrn Maffay, Herrn Kons von RTL (Spendenmarathon) und sehr viele weiter angeschrieben. Bis heute hat sich keiner, aber auch nicht einer, bei uns gemeldet. Dabei werden die Bürger laufend auf mehr Eigeninitiative angesprochen. Helft einander, so entlastet ihr den Staat und dem hilfesuchenden wird schneller und effizienter geholfen. Das war und ist auch unser Leitspruch. Ich habe nicht umsonst den Namen KYOSEI auf meine Fahnen geschrieben. KYOSEI, das aus dem Japanischen kommt bedeutet: “Zusammen leben und arbeiten für das Gemeinwohl“.
Wir wußten, dass unser Unternehmen kein Zuckerschlecken wird. Dass man uns aber so mit Verachtung straft und uns mit unserem Hilfsprojekt im Regen stehen lässt, spottet aller Beschreibung. Wo liegt denn bei diesen Herrschaften das Problem? Hätte es für einen der genannten nicht nur den Akt eines einzigen Telefonates bedarft, um uns mit irgendeinem verantwortlichen eines TV Senders, eines Redakteurs einer Zeitung in Verbindung zu bringen. Hätte man nicht einen Journalisten mit unserer Story bekannt machen können. Die meisten stehen doch so wie so Tag und Nacht im Blitzlichtgewitter. Ein kleiner Hinweis auf KYOSEI hätte genügt und wir könnten der Welt unser Event und den damit verbundenen Zweck nahe bringen.
Vor drei Tagen wurden 25 weitere freie Journalisten von uns angeschrieben. Diesen Damen und Herren von der Presse ging ebenfalls Informationen über unser Langzeit-Event zu. Bis jetzt keinerlei Reaktion. Wir wollen von keiner Stelle mit der wir Kontakt gesucht haben irgendwelche Spenden empfangen. Unser Anliegen war es nur etwas Publicity zu erhalten.
Jede Scheidung, eines C oder D Promis erweckt mehr Interesse wie eine gutgemeinte Spendenaktion für an Krebs erkrankte Kinder.
Ich sage nur armes Deutschland!!
Wie viele Aktionen gibt es denn, in denen Mitmenschen ihr ganzes Leben verändern, um nur noch für diese eine Sache da zu sein. Jeder Hanswurst, der am Wochenende einen „Garagenverkauf“ zu Gunsten eines Karnickelvereines abhält, wird durch sämtliche Zeitungen und Vorabendprogramme aller TV-Sender gezerrt, bis auch der Letzte in unserer Republik davon in Kenntnis gestellt ist.
Jeden Tag sieht man die „Grosskopferden“ von einer Charity-Veranstaltung zur nächsten rennen. Immer mit dem Hintergedanken, bin ich auch richtig im Bild? Wo ist die beste Kamera? Bei welchem Promi sitze ich denn heute Abend? Mit welchem Outfit falle ich am meisten auf? Das Ganze ist nur ein richtiges Showlaufen. Da werden dann Reden über Soziales und die eigene Hilfsbereitschaft geschwungen. Da wird mit einem Check in enormer Höhe gewedelt. Aber einem ganz kleinen und bescheidenem 60 jährigen Mitbürger verweigert man einfach die Mitarbeit, damit der kleine Bürger auch sein Schäflein zum Allgemeinwohl beitragen kann.
Da gibt es eine sehr bekannte Sportlerin, die hat mir mit eine paar Zeilen durch ihr Büro mitteilen lassen, jetzt halte Dich fest, dass sie jetzt (wir leben im Jahre 2011) keine Zeit für mein Projekt hat, da sie im Jahre des Herrn anno Domini 2018 als Botschafterin ihren Dienst versehen muss. Beschämend, einfach beschämend. Einige Künstler, die ich zu einem Promitraining mit anschließender Autogrammstunde nach Spanien einladen wollte, ließen mich wissen für „LAU“ geht schon mal gar nichts, nicht einmal für krebskranke Kinder. Da müssen erst mal so 12-15000.- EURO „rüberwachsen“, bevor ein Herr C oder eine Frau D sich auf den Weg macht, um hier ein, zwei Liedchen zu trillern und anschließend für zwei Stunden den Kulli für ein paar Autogramme wirbeln zu lassen. Nein Danke kann ich da nur sagen. So wie ich das im Moment sehe, ist jeder nur auf seinen Vorteil bedacht. Keine Fernsehkameras, keine hohen Gagen, kein Interesse. Bis jetzt habe ich alles aus meiner eigenen Tasche finanziert. Ich sehe nicht ein, dass ich im Vorfeld erst einmal Tausende von Euros an „PROMIS“ bezahlen muss, um danach vielleicht ein paar Euros an Spenden für die erkrankten Kinder erhalten zu können. Aber nicht mit uns. KYO kämpft weiter. Gerade erhielt ich ein offizielles Schreiben von Frau Staatsministerin Haderthauer aus Bayern. Sie besitzt zumindest den Anstand mir auf mein Schreiben antworten zu lassen.
Ich zitiere: “Frau Staatsministerin hat Ihre Ausführungen zu Ihrer Initiative aufmerksam gelesen. Ihr Engagement ist sehr zu begrüßen. Leider kann Frau Staatsministerin Ihre Aktionen nicht unterstützen. gez. Nützel, Regierungsdirektorin„
So langsam fragen wir uns ab, wer hat denn dann noch Interesse uns zu helfen? Welche Institution können wir noch kontaktieren? Hast Du nicht noch eine gute IDEE??
Denn jedes Kind das stirbt ist eines zu viel. Es könnte auch Dein eigenes sein!!
Den Sportlichen Beitrag und meinen täglichen Menüvorschlag lasse ich heute wegfallen. Dafür liegt mir zu viel an dem vorhergegangen Text. Ich möchte damit anregen, dass auch Du Dir Gedanken darüber machst.
Bis morgen,
KYO
64. Training – Lets go it‘s Summertime…
Posted: 5. April 2011 in Kyo's Training, Tagebuch-EinträgeSchlagworte: Blubb, Geschäfte, Rudern, Segelyacht-Betreiber, Special, Spinat, Summertime, Tag 64, Werbespot
64. Trainingstag
(Original Eintrag auf - http://www.kyosei-power.com/?p=tagebuch&euid=fibyNkdiM4)
Summertime, Summertime lets go it‘s Summertime. Am Wochenende werden hier sagenhafte 28 Grad erwartet. Und das auf einmal und nicht wie mein Belgischer Nachbar heute meinte: “in Belgien erwarten wir am Wochenende auch 28 Grad, 14 Grad am Morgen und 14 Grad am Nachmittag.
Die guten Wettervorhersagen veranlassen die gesamte Crew einen Werbespot und ein Video-Special am Meer zu produzieren. Das heißt, ab morgen sind wir täglich für einige Stunden am Meer und machen den Strand unsicher. Die Ergebnisse kannst Du dann in den nächsten Tagen im jeweiligen Tages-Video genießen.
Bis heute wurde ich durch den Segelyacht-Betreiber immer noch nicht zurück gerufen. Keine Ahnung was da los ist. Keine Lust mehr oder keiner mehr da. Wer weiß das schon. Hier kommen und gehen so viele Leute. Hier öffnen und schließen laufend Geschäfte, Restaurants etc., dass man schon gar nicht mehr alles mitbekommt. Man fragt sich dann ab, haben die heute Ruhetag oder ist der Laden schon wieder geschlossen. Aber so bleibt der Ball auch am rollen. Den Maklern und Hausbesitzern kann das ja alles egal sein. Die ziehen weiterhin ihre überzogenen Pachten, Kautionen und haushohe Übernahmekosten. Wer hier immer nur wieder auf der Strecke bleibt, ist der kleine Pächter, der es wieder mal nicht geschafft hat. Aber die meisten die hier her kommen sagen sich lieber einen wackeligen Strandstuhl auf Mallorca, als Harz 4 in Deutschland. Mit anderen Worten, lieber ne kleine Pommesbude in Spanien, wie von einem unmenschlichen Minimum in Deutschland dahin vegetieren zu müssen.
Rudern ohne sich von der Stelle zu bewegen, ist auch eine Kunst. Das heutige Tagesvideo klärt Dich über die Einzelheiten weiter auf. Viel Spaß.
Spinat mit neuen Kartoffel und Spiegelei hat es mir heute angetan.
Die Zubereitung dürfte ja keine allzu großen Schwierigkeiten verursachen.
Den Inhalt einer Packung Spinat, ich nehme immer nur den mit dem Blubb, in einem Topf erwärmen. Kartoffeln waschen und in Wasser mit etwas Salz (erst bei kochendem Wasser hinzufügen) garkochen. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Spiegeleier darin zubereiten. Mit etwas frischem Schnittlauch garnieren, fertig. Ein sehr gesundes und leckeres Nachtmahl. Guten Appetit. Richtig, Du hast mich wirklich erwischt. In diesem Gericht kommt zum ersten Mal kein KNOFI!! zum Einsatz. Eigentlich schade. Für das nächste Essen, lasse ich mir in Punkto KNOFI!! etwas besonderes einfallen.
So das wars für heute. Bis morgen.
Kyo
63. Training – Heute wäre das richtige Segelwetter!
Posted: 4. April 2011 in Kyo's Training, Tagebuch-EinträgeSchlagworte: Ischias-Nerv, Kabelbaum, Paco Aleman, Salatplatte, Schlaf, Segelwetter, Spanier, Tag 63, unzufrieden
63. Trainingstag
(Original Eintrag auf - http://www.kyosei-power.com/?p=tagebuch&euid=2GKnFf2ZI8)
Heute wäre das richtige Segelwetter! Herrlicher Sonnenschein, 25 Grad und ein herrlicher Wind von ca. 4 bis 5 Bft. Leider habe ich die Zeit nicht dazu. Außerdem plagt mich schon einige Zeit ein entzündeter Ischias-Nerv. So muss ich wenn möglich, gleich nach dem Training mein linkes Bein schonen. Das bedeutet, das linke Bein nicht allzu viel zu belasten und in Ruhestellung (am besten auf dem Bett liegend) mit einer Bettflasche wärmen. Zweimal am Tag reibe ich mein gesamtes Bein mit einer Antirheuma-Salbe ein und nehme dazu noch einige Tabletten gegen Entzündungen. Wie es hier vor Wochen noch so kalt war, habe ich mir eine Erkältung zugezogen, die mir dann auf meinen Ischias-Nerv gezogen ist. Das sind schon ganz schön heftige Schmerzen. Vor allem nachts, muss man sich durch die Schmerzen im Bein laufend im Bett drehen. So liegt man dann stundenlang wach in seiner Flohkiste. Obwohl ich den Schlaf ja sehr nötig hätte. Durch das tägliche Training bin ich abends so richtig müde, so dass mir 7 bis 8 Stunden Schlaf schon gut tun würden. Seit heute Nachmittag hat sich allerdings schon eine wesentliche Besserung eingestellt. Noch ein paar Tage etwas Schonung und ich kann wieder mit voller Kraft an meiner Metamorphose weiterarbeiten.
In unserem Stammcafe hatte ich heute ein sehr interessantes Gespräch mit einem Mann mittleren Alters, den ich schon ein paar Mal hier getroffen habe. Er sieht aus wie ein Spanier. Spricht aber ein Akzentfreies Deutsch. Heute nun sprach ich ihn auf seine Herkunft an. Er ist tatsächlich Spanier, ist aber zu 90 % in Deutschland aufgewachsen. Lebt jetzt seit 4 Jahren mehr oder weniger gezwungen hier und ist mit seiner Spanischen Umwelt sehr unzufrieden. Er fühlt wie ein Deutscher. Seine hiesige Spanische Familie akzeptiert ihn nicht. Er ist ein Paco Aleman! Das heißt im Klartext: obwohl er hier bei seiner Familie lebt, wird er aber nicht als vollwertiger Spanier angesehen. Seine Äußerungen ließen mich doch etwas erstaunt aufhorchen. Er findet sein Spanisches Umfeld zum davon laufen. Die Kinder genießen keinerlei Erziehung. Der Spanier ist im Allgemeinen sehr ungepflegt und ungebildet. Vor allen Dingen stört ihn hier die Oberflächliche Art der Spanier. Das deckt sich mit vielen Meinungen, die ich hier so zugetragen bekomme. In einigen vorhergehenden Tagebucheintragungen habe ich dieses Thema schon des Öfteren beleuchtet. Der Spanier ist eben viel schneller zufrieden zu stellen, wie z.B. ein Deutscher. Bei uns muss immer alles 100% in Ordnung sein. Hier genügen auch gerne einmal 70%. Wenn ein Spanier mit einem einen Termin verabredet, kann es sein, dass er zwar nur eine halbe Stunde zu spät kommt, aber dafür nicht am vereinbarten Tag, sondern erst am nächsten oder wenn man großes Pech hat erst am übernächsten und sich dann entschuldigt, du ich bin ja nur eine halbe Stunde zu spät, wo liegt dein Problem. Nochmals, ich möchte hier auf keinen Fall den Eindruck erwecken, ich habe nur an dem Land und seinen Einwohnern herum zu nörgeln. Was ich mit meinen Berichten erreichen möchte ist, dass ich hier Themen beleuchte, die sonst Tot geschwiegen werden und vor allen Dingen in keinem Reiseführer zu finden sind. Denn nur wenn man gut und seriös über ein Thema aufgeklärt ist, kann man sich dementsprechend verhalten. Ich wohne und lebe hier sehr gut, da ich mich auf das Leben, die Spanische Mentalität, das Klima, die Menschen und die Sitten hier eingestellt habe. Mir hat aber keiner im Vorfeld so eine kostbare und nützliche Auskunft über Spanien und das Leben hier gegeben, wie ich nun versuche es aus meinen Erfahrungen an Dich weiter zu vermitteln. Ich habe mir im Laufe der Zeit alles selbst aneignen müssen. Von der Sprache, über den Umgang mit der Behörde, bis hin zum normalen Leben zwischen den Spaniern, erforderte es viel Zeit und Geduld, sowie Einfühlungsvermögen. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich von den Spaniern akzeptiert wurde. Das Ammenmärchen, mit Spaniern kann man nicht in Kontakt kommen stimmt absolut nicht. Den ersten Schritt allerdings musste ich tun. Von alleine wäre niemand auf mich zugekommen. So wie man es haben möchte, kann man hier leben. Die einen wollen keinen Kontakt mit den Einheimischen, die anderen suchen den Kontakt und werden auch gerne aufgenommen. Ein Nachbar von mir lebt schon seit 12 Jahren hier. Er spricht praktisch kein Spanisch. Wenn er in einem Cafe etwas bestellt dann klingt das so: „Kaffee solo“! das ist seine ganze Konversation mit der Bedienung. Kein Bitte und kein Danke. Wenn er das Cafe verlässt, legt er den abgezählten Rechnungsbetrag auf den Tisch und verlässt ohne weitere Worte den Platz des Geschehens. Er wundert sich allerdings, dass er nach al den Jahren noch keinerlei Kontakte zu den Einheimischen aufnehmen konnte. Mich wundert das absolut nicht. Dich etwa?
Die Hantelecke habe ich jetzt verlassen. Der Kabelbaum bietet auch sehr viele Variationen. Schau in das Tages-Video, weiteres bekommst Du da zu sehen.
Gestern war Indonesisch angesagt. Ich dachte eigentlich, dass ich gegen scharfes Essen gut gefeit bin. Heute Morgen war nicht einmal Hakle-Feucht das richtige „Löschpapier“! Mit viel Wasser im Bidet konnte der „BRAND“ bekämpft werden. Mein lieber Mann, das war schon ein richtiger Flächenbrand. Wir hatten eine kompl. Reistafel, mit unzähligen Variationen von diesem und jenem, in großen und kleinen Schälchen. Mit Nudel, Glasnudel, gekochtem Reis, gebackenem Reis. Mit Früchten und Gemüse, mit Fisch und Fleisch. Der reine Wahnsinn. Aber lecker!!! Also die Asiaten können wunderbar kochen. Es war nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch ein sehr geschmackliches Erlebnis. Einfach umwerfend.
Heute wird mit einer gemischten Salatplatte der Kalorienaufnahme etwas Paroli geboten. Kopfsalat, Tomaten und Feldsalat, mit Zwiebel, Essig, Olivenöl, Meersalz, sowie Knofi!! mischen. Mehr gibt es heute nicht. Trotzdem guten Hunger und bis morgen.
KYO
62. Training – Richtiges Migräne-Wetter…
Posted: 3. April 2011 in Kyo's Training, Tagebuch-EinträgeSchlagworte: AKW, Biergarten, Heißhunger, Indonesisch, Japan, Migräne-Wetter, Restaurant, Sonntag, Tag 62, Volk
62. Trainingstag
(Original Eintrag auf - http://www.kyosei-power.com/?p=tagebuch&euid=D9h4k5Sp84)
Heute haben wir so ein richtiges Migräne-Wetter. Es ist stark bewölkt, kein Lüftchen regt sich. Jeder mit dem ich es heute zu tun hatte, war schlecht gelaunt und aggressiv. Einige Mittsportler klagten über Übelkeit und schwere Kopfschmerzen. Es ist nicht zu hoffen, dass dieses Phänomen etwas mit den AKW Problemen in Japan zu tun hat. Nach Auskunft des Wetteramtes, könnten jetzt bei uns die befürchteten Atomaren Teilchen eintreffen. Ich werde mich morgen einmal genauer erkundigen. Es kann sich natürlich auch um ein ganz normales Tiefdruckgebiet handeln. Da sind die meisten Mitbürger auch immer etwas ungehalten. Wie gesagt, morgen werde ich mal einige Bekannte von mir kontaktieren und mich über diese mir doch etwas Kopfzerbrechende Situation erkundigen. Man muss ja nicht immer alles glauben, was einem durch unsere Politiker vorgegaukelt wird. So nach dem Motto: „wir wissen, dass es im Nebenzimmer brennt. Aber wenn wir die Türe nicht öffnen, haben wir da keine Probleme zu erwarten“. Mit anderen Worten: “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Es ist die Pflicht eines jeden von uns sich u.a. um die Politik, die Natur, die Energieversorgung, die Umwelt und sogenannten Störungsfälle (wie jetzt in Japan) in eigener Person und im eigenen Interesse zu kümmern. Wir dürfen nicht alles unseren Leithammeln überlassen. Wie schnell da aus Geld oder Machtspielchen Fehler gemacht werden, beweist uns jeder Tag der uns geschenkt wird. Deshalb Augen auf und nicht aus Bequemlichkeit, Nichtverstand oder Unwissen einfach alle Verantwortung von sich schieben wollen. Denn wie hießen noch vor 20 Jahren die Parolen kurz vor dem Mauerfall: “Wir sind das VOLK“. Dann beweise auch, dass Du es wert bist dazu zu gehören.
Heute war es wieder wie immer am Sonntag. Kaum einer fand den Weg zum Fitness-Center. Aber die Jungs von Kyosei standen wie jeden Tag pünktlich auf der Matte. Das Tages-Video gibt Dir einen weiteren Einblick in das Trainingsprogramm.
Im Restaurant werden wir heute essen. Ich verspüre Heißhunger auf Indonesische, Thailändische oder Indische Küche. Schön scharf und mit viel KNOFI!!!
Genieße noch den schönen Sonntagabend. Das Wetter soll ja in Deutschland super sein. Also raus in den nächsten Biergarten und alle Fünfe gerade sein lassen.
Bis morgen,
KYO
61. Training – Sportlich ging es heute auch wieder zur Sache
Posted: 2. April 2011 in Kyo's Training, Tagebuch-EinträgeSchlagworte: ITV, Kalbsschnitzel, Preise, Sport, Stellplatz, Tag 61, TÜV, Touristen, Vermietung, Video, Wetter
61. Trainingstag
(Original Eintrag auf - http://www.kyosei-power.com/?p=tagebuch&euid=mzUnM1Oc6R)
Heute ist der Himmel etwas verhangen. Es hat aber doch noch so um die 23 Grad. Es kommen jetzt jeden Tag mehr Touristen hier her. Viele mit Wohnmobile und Wohnwagen. Die etwas günstigere Art, hier Urlaub zu machen. Obwohl ich gerade gestern gehört habe, dass man für ein WOMO und zwei Personen die Nacht auch schon bis zu 35.- Euro los werden kann. Allerdings, so sagen die Betreiber kann man dafür die Dusche und das WC benutzen. Ein schwacher Trost bei diesen Preisen.
So kostet ein Monat Stellplatz auch umgerechnet schnell mal über 1000.- Euro. „Mit Dusche und WC versteht sich“!!
Aber was ist in dieser Zeit noch günstig. Vielleicht die abgepreiste Milch, die ich gestern im Holländischen Supermarkt um die Hälfte reduziert bekommen konnte. Ihr garantiertes Haltbarkeitsdatum läuft übermorgen ab. Für mich kein Problem, gleich zwei Liter davon mit zu nehmen.
Aber ansonsten bieten die Geschäfte hier sehr selten etwas im Angebot an. Nur die beiden großen Deutschen Supermärkte L und A bieten jede Woche per Hausprospekte ihre Waren im Angeboten an.
Wie wir uns hier eingerichtet haben, hatten wir mehr oder weniger einen ganzen neuen Hausstand nötig. Trotz langen Verhandlungen, ist es uns nie gelungen, um nur einen Cent vom Verkaufspreis herunter zu handeln. In Deutschland gehe ich in ein Geschäft und will z.B. eine Waschmaschine, einen Fernseher, einige Lampen, etc. kaufen. Da kommt der Verkäufer schon von selbst auf mich zu und bietet mir einen interessanten Rabatpreis an. Hier kannst Du lange auf ein Entgegenkommen warten. Nicht ein Cent bekommst Du hier geschenkt. Genau gehen sie auch mit ihren Immobilien um. Da steht ein Haus, ein Gewerbeobjekt oder eine Wohnung in der Vermietung. Wenn der Interessent nicht den verlangten Preis bezahlen will, wird das Objekt nicht vermietet. Egal ob das dann Monate oder Jahre leer steht. Der Spanier ist furchtbar stur und meines Erachtens auch nicht besonders geschäftstüchtig. Wenn ich ein Restaurant mit Terrasse gepachtet habe, nutze ich doch die ganze mir zur Verfügung stehen Oberfläche. Hier ist das meistens nicht der Fall. Da werden Terrassen oder Nebenzimmer nicht genutzt, weil man dann ja mehr Arbeit hat. Nebenbei würde sich auch der Umsatz erhöhen. Schließlich könnte man ja mehrere Kundschaft bewirten. Hier gilt dieses einfache Multiplikations-Gesetz nicht. Mehr Gäste, mehr Arbeit. Weniger Gäste, mehr Zeit für die Siesta. Ich sage ja immer, andere Länder andere Sitten. Eigentlich schade. In den Augen der Spanier, ist der Nordeuropäer, „mit Namen der Deutsche“, sowie so nicht normal. Nur Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit. Dafür hat der Deutsche Unternehmer hier aber auch ein tolles und trockenes Dach über dem Kopf. Kann ein oder zwei neue Autos sein Eigen nennen. Der Spanier gegenüber wohnt eben so lala. Kleines Häuschen, gerne mit feuchten Mauern, ungepflegtem Garten. Fährt oder besser gesagt bewegt sich in einer vergammelten Rostlaube, von A nach B, die man bei näherem Hinsehen tatsächlich als Auto ausmachen kann, durch die Gegend. Womöglich noch unversteuert und nicht versichert. Nach dem großen Spanischen MOTTO: „solange nichts passiert, ist jeder zufrieden“. Wenn Du hier die Autos siehst, beschleicht Dich das wahre Grauen. Alt, verbeult. Meistens sind die Lichter hinten so wie vorne defekt. Innen und außen in einem sehr schmuddeligen Zustand. Meiner Meinung nach werden sämtliche für den Spanischen Import eingeplanten PKWs erst einmal vom Lieferanten künstlich in diesen scheinbar hier so beliebten Zustand gebracht. Ein Auto ohne Dellen und Beulen ist hier eben kein richtiges Spanisches Transportmittel. Wenn ich schon sehe, wie der Spanier aus seinem Auto steigt. Egal wie groß die Parklücke auch ist, es wird sich hineingezwängt. Dann mit voller Wucht die Türen aufreißen und versuchen die nebenstehenden Fahrzeuge zumindest ein kleines bisschen zu touchieren. So verteilen die Spanier mit viel Liebe und Hingabe ihre Visitenkarten. Ob Du sie haben willst oder nicht, danach fragt hier keiner. Genau der berühmt berüchtigte spanische TÜV (ITV). Ich war mit einem Bekannten bei solch einer Einrichtung. Dessen Auto mit Spanischer Zulassung einen neuen TÜV benötigte. 45.-EURO bezahlen, auf die Rampe fahren. Das war der erste Schritt und der zweite folgte zugleich. Innerhalb von 9 Minuten war der „Sachverständige“ in und um das Auto beschäftigt gewesen seine Untersuchungen auszuführen. Dann noch eben den Stempel aufs Papier. Fertig war die Prozedur. KEINERLEI Beanstandungen!! Dass der PKW meines Bekannten mit vier verschiedenen Reifen vorgefahren war, der Scheibenwischer nicht funktionierte und ein großer Sprung die Vorderscheibe in zwei Hälften teilte, interessierte hier scheinbar niemand. Beim Deutschen TÜV wäre der PKW so nicht mehr vom Hof gerollt. Hier endet eine von unzähligen Erlebnissen, die ich mitgemacht habe. To be continued.
Sportlich ging es heute auch wieder zur Sache. Auf dem Tagesvideo zeige ich Dir eine andere Variante mit Hanteln.
Menu del Dia:
Kleine Kalbsschnitzel in Olivenöl gebraten, dazu einen leckeren Tomatensalat mit Mozzarella.
Schnitzel mit Pfeffer (aus der Mühle) würzen und erst nach dem Garen salzen, sonst wird das Fleisch zu trocken. Tomaten in dünne Scheiben schneiden und mit dem kleingewürfelten Mozzarella in einer Schüssel mit Meersalz, Essig, Olivenöl und mehrere KNOFII!! anmachen. Schnitzel und den Salat schön auf Tellern anrichten. Ich wünsche einen guten Hunger.
Bis morgen.
KYO
60. Training – Der Trick mit dem Grasfrosch…
Posted: 1. April 2011 in Kyo's Training, Tagebuch-EinträgeSchlagworte: Armensäckel, Grasfrosch, Kinder, KYO's Pizza, Minimum, Mitmenschen, Tag 60, Unzufriedenheit, Wetter
60. Trainingstag
(Original Eintrag auf - http://www.kyosei-power.com/?p=tagebuch&euid=9sCEf94fKH)
Das schöne Wetter hält an. Der Trick mit dem Grasfrosch (mit einer leckeren Fliege nach oben locken) im Einmachglas hat scheinbar doch seine Wirkung gezeigt. Auf jeden Fall es ist ein herrlicher, man kann schon fast sagen Sommertag. Die Menschen sind fröhlich bis auf die 70% die wie immer unzufrieden und mürrisch sind. Die meisten sind mit ihrem „schlechten“ Leben wirklich sehr unglücklich. Da hat man schon seit über 30 Jahren ein Haus in Spanien. Zum benutzen des Anwesens muss man auch noch dorthin fahren. Nach 40 Jahren harter Arbeit verfügt man nur über eine kleine Rente von 1850 Euro. Dazu kommt dann noch die Rente der Ehefrau von kaum 1300 Euro. Davon soll man dann mit zwei Personen einen Monat leben können? Das ist sicher nicht einfach. Wir haben keine Kinder oder die sind schon aus dem Haus. Wir müssen keine Hypothek oder Miete bezahlen und fahren nur zwei Autos und ne kleine Harley. Wir rauchen beide nicht und trotzdem ist am Ende des Monats fast kein Geld mehr da. Darum sind wir sehr, sehr unzufrieden. So oder ähnlich höre ich des Öfteren ältere Mitbürger im Vorübergehen in irgendeinem Restaurant oder im Supermarkt sich über ihr so schlechtes Bestehen zu beschweren.
Wenn man dann bedenkt wie viele Mitmenschen es gibt, die mit einem Minimum von dem Geld leben müssen, was solche unzufriedenen Kotzb…. mit vollen Händen zum Fenster rauswerfen, kann es einem richtig schlecht werden. Ja, Du liest richtig. Da werde ich echt sauer. Ich kenne beide Kategorien von Menschen. Die einen die nicht wissen wohin damit und die anderen die mit 300 bis 450 Euro im Monat auskommen müssen. „Aber ab heute kann man den Hartz 4 Empfängern ja gratulieren“.
Nach Monate langen Verhandlungen, ist es unseren Häuptlingen endlich gelungen, für die Ärmsten der Nation, sage und schreibe 5 in Worten fünf Euro mehr in den Armensäckel zum Noch Überleben mehr hinein zu tun. Wie teilt man sich ganze fünf Euro über 30 Tage am günstigsten ein?
Vielleicht kannst Du mir da mal einen Tipp per Mail zukommen lassen.
Es ist sehr bedenklich, dass in dem „REICHEN DEUTSCHLAND“, viele Kinder weit unter dem Lebensminimum leben müssen. Woran mag das wohl liegen? Gerne hätte ich da mal ein paar Meinungen von meinen Tagebuchlesern vernommen. So, mein Blutdruck ist bei diesem Thema deutlich in die Höhe gegangen. Ich gehe jetzt erst einmal mit dem Hund Gassi. Danach schreibe ich den heutigen Eintrag zu Ende.
Es ist schon wieder einmal Freitag. Fast hätte ich ja schon gesagt und ich habe zwei Tage Trainingspause. Aber bei mir geht es ja morgen und auch am Sonntag weiter zur Sache.
Mit den Hanteln bin ich mittlerweile per Du. Das kommt daher, dass man sich jeden Tag sieht und Stundenlang miteinander zu tun hat. Trotzdem macht das Training weiterhin sehr viel Spaß. Siehe Tagesvideo.
Der heutige Eintrag ist schon der 60ste. Zu diesem kleinen Jubiläum, hat sich die Crew etwas Spezielles gewünscht.
„KYO,s PIZZA“ , nur etwas für Liebhaber von viel KNOFIIIII!!! und Peperoni!!! Bitte Feuerlöscher bereit halten!!
Zuerst Hefeteig herstellen. Hefe in warmem Wasser auflösen. Mehl in eine Schüssel geben mit Salz und der aufgelösten Hefe verkneten. 30 Min. gehen lassen. Nach dem die Teigmenge sich verdoppelt hat, den Teig ausrollen und auf ein Backblech legen. Mit Tomatenpüree bestreichen. Würzen mit Pizzakräutern. Belegen mit Unmengen an gehacktem KNOFI!!!!, Peperoni, Salami, Zwiebelscheiben, Oliven, Paprikastreifen, wer es mag, kann auch ein paar Sardellen mit auf den Teig legen. Die Pizza mit geriebenem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen kross backen. Danach in appetitliche Stücke schneiden und warm servieren. Bon Appetit.
Bis morgen,
KYO
59. Training – Ein Sammelsurium der Menschlichen Schönheit
Posted: 31. März 2011 in Kyo's Training, Tagebuch-EinträgeSchlagworte: Blauer Himmel, Gambas, Hanteln, Knofi, O-Saft, Salat, Sammelsurium, Schönheit, Sonne, Tag 59, Wetter
59. Trainingstag
(Original Eintrag auf - http://www.kyosei-power.com/?p=tagebuch&euid=lI71l4pBYF)
25 Grad in der Sonne und ein herrlich blauer Himmel. Was will man mehr? Spanien zeigt sich von seiner schönsten Seite. Der Strand war schon ziemlich mit sonnenhungrigen Urlaubern besiedelt. Die ersten Bikini Schönheiten präsentierten ihre mehr oder weniger attraktiven Körper. Auf jeden Fall war für jeden Geschmack etwas dabei. Aber auch die Männerwelt war mit allen erdenklichen Körpern von Small bis XXL vertreten.
Also ein Sammelsurium der Menschlichen Schönheit!!
Ein kleiner Salat mit frischen Gambas und vieeeeeel KNOFI!! dazu einen frisch gepressten O-Saft, sowie die tolle Aussicht über einen der schönsten Strände die hier weit und breit zu finden sind. So beschlossen wir den heutigen Trainingstag.
Trainingseinheit heute, mal etwas ganz neues: Hanteln waren angesagt.
Jetzt gönne ich mir noch eine Stunde „Sonnen baden“. Etwas Bräune kann nicht schaden.
Bis morgen.
KYO
58. Training – Neuigkeiten zum gestrigen “Spanischen Abend”
Posted: 30. März 2011 in Kyo's Training, Tagebuch-EinträgeSchlagworte: Besucher, Einrichtung, Finca, Hanteln, Lachs, Ostern, Quecksilber, Spanischer Abend, Tag 58, Wetter
58. Trainingstag
(Original Eintrag auf - http://www.kyosei-power.com/?p=tagebuch&euid=r45ydOas7M)
Das Wetter wird immer angenehmer. Heute erreichte das Quecksilber 23 Grad. Für einen Tag mitten in der Woche, hatten wir sehr viele Besucher auf den Strandboulevards. Die Restaurant -Terrassen waren sehr gut gefüllt. Sogar die ersten Wasserraten wagten ein Bad im Mittelmeer, wenn auch nur bis zum Bauchnabel. In vier Wochen ist Ostern. Wenn die Temperaturen weiter so steigen, werde auch ich ein erstes Bad im Meer riskieren. Leider habe ich immer noch nichts von der Segelschule vernommen. Nächste Woche versuche ich nochmals mit dem Betreiber in Kontakt zu kommen. Ich kann mir vorstellen, dass es zu den Osterfeiertagen ganz schön zur Sache geht. Wenn ich nicht bald eine Yacht reservieren kann sinken die Chancen für einen Ostertrip mächtig in den Keller. Es gibt zwar genug Yachtanbieter, ich habe aber jetzt schon im Vorfeld mit dem einen Anbieter abgesprochen. Auf jeden Fall warte ich noch bis nächste Woche.
Gestern waren wir auf einen Spanischen Abend eingeladen. Gegen 20.00 Uhr kamen wir zu der Finca unseres Gastgebers. Schon von weitem sahen wir die mit sehr vielen Fackeln beleuchtete uralte Finca. Wie ich später zu hören bekam, stammt das herrliche Gebäude aus dem 17. Jahrhundert.
Schon seit 200 Jahren ist das Anwesen in Familienbesitz. Die Finca steht auf einer Fläche von ca. 65 000 m2. In Jahre langer Arbeit wurde aus den alten Gebäuden ein wunderschönes Juwel geschaffen. Ich muss mit Neid gestehen, so etwas könnte sich der Sohn meines Vaters auch als Eigentum vorstellen. Du musst Dir vorstellen alles in Naturstein. Die Wohnfläche beträgt ca. 435 m2. Alle Böden haben Fußbodenheizung. Überall stehen uralte echte Spanische Möbel. Alte Teppiche zieren die Wände. Moderne Ledergarnituren bilden mit steinalten niedrigen Tischchen richtige Sitzoasen, die zum Verweilen einladen. Vier gigantisch große offene Steinkamine erwärmen in der kalten Jahreszeit zuzüglich das ganze Gebäude. Unzählige Schlafzimmer alle mit eigenen Bädern fanden genau wie der Rest des Gebäudes meine uneingeschränkte Bewunderung. Das Bad oder besser gesagt die Badelandschaft des Master-Schlafzimmers fand mein besonderes Interesse. Ein Hygiene-Traum in schwarzem Marmor auf sagenhaften 45m2. Ein Sternenhimmel, bestückt mit Audio und Video Anlagen sorgen mit einem eigenen Wasserfall für Luxus pur. Es gibt keine Badewanne, sondern fast 15m2 reiner Duschspaß. Die ganze Decke über dem 15m2 Nassraum ist ein einziger Duschkopf. Vielleicht gelingt es mir einmal hier ein „DUSCHVERGNÜGEN“ der anderen Art zu zelebrieren.
Den großen Garten rund um das Haus konnte ich in der Nachtdämmerung nur erahnen. Im Juni hat der Besitzer Geburtstag. Wir wurden gleich dazu eingeladen. Bei dieser Gelegenheit soll ich dann den „REST“ der Finca kennen lernen.
Und nun zum Essen: ein mit sehr viel Liebe und vor allem großem Können angerichtetes Büfett wartete in der Halle auf uns. Von warmen und kalten Fischgerichten, über die tollsten Lammbraten bis hin zu Gemüseterrinen, deftige und süße Aufläufe, Käseplatten, Körbe gefüllt mit leckerem frisch gebackenem Brot in den verschiedensten Variationen machten mir die Auswahl sicher nicht einfach. Eine Paellapfanne von fast 1,5 Metern Durchmesser in Mitten der Festtafel, krönte dieses reichliche kulinarische Angebot. Ich muss dazu sagen, zu diesem Festessen waren nicht nur wir eingeladen gewesen. Ich schätze, dass wir zusammen so an die 26 Gourmets waren.
Ich probierte selbstverständlich hier und da und auch dort. Vor allem den kross gebratenen Lammbraten musste ich mehrmals besuchen. Da sage einer mit den Spaniern kommt man als Nordeuropäer nicht in Kontakt. Alles dummes Geschwafel. Nur einer der freundlich auf jemanden zu geht, kann Freundlichkeit erfahren.
Neues aus der Mukkibude: außer Hanteln nichts Neues. Das Tagesvideo zeigt Dir die Übung des Tages.
Heute war der Lachs im Angebot. Normalerweise kostet das Kilo frischer Lachs ca. 12.50 Euro. Ich habe gerade nur 9.60 Euro bezahlt.
Also dachte ich mir, für den guten Preis Lachs mit Basmatireis.
Ich wiederhole die Rezepte immer nur für den Fall, dass ein Neuer Besucher auf dieses Seite kommt und noch nicht die vorher gegangen Rezepte gelesen hat.
Reis in Salzwasser „Al Dente“ kochen. Den Lachs in Olivenöl mit viel KNOFI!! anbraten. Danach mit etwas Allioli (Spanische KNOFI-Creme) Meersalz und frischem Pfeffer aus der Mühle würzen. Ein paar eingelegte Peperoni und Oliven runden dieses gesunde und schmackhafte Mahl ab. Dazu empfehle ich eine nicht zu trockene Apfelsaftschorle. (Der Sportler trinkt keinen Alkohol!!). Einen sehr schönen Abend wünscht KYO.
57. Training – Hantel, Hantel, Hantel und kein Ende…
Posted: 29. März 2011 in Kyo's Training, Tagebuch-EinträgeSchlagworte: Betrug, Hantel, Internetverbindung, Kanalisation, Sonne, Spanischer Abend, Straßen, Tag 57, Villen
57. Trainingstag
(Original Eintrag auf - http://www.kyosei-power.com/?p=tagebuch&euid=9irwr1o0rf)
Bis vor einer Stunde schien noch die Sonne bei 20 Grad. Jetzt zieht der Himmel komplett zu. In ein, zwei Stunden wird es sicher wieder wie aus vollen Kübeln gießen. Ich muss heute nicht mehr aus dem Haus. So kann ich das Auto in der Garage lassen und laufe nicht Gefahr unterwegs noch von der Straße gespült zu werden. Des Öfteren habe ich schon über die schlechten Zustände der hiesigen Straßen bei Regenschauern berichtet. Es war schon immer so und es wird auch in Zukunft so bleiben. Spanien ist ein sehr schönes Land. Solange nichts Negatives passiert. Sie hinken einfach 25 bis 30 Jahre hinterher. Frankreich z.B. lässt jetzt die Internetverbindung mit 30 Milliarden Euro Wettbewerbstüchtig modernisieren. Hier ist da nicht im Traume daran zu denken. Ich habe eine feste Verbindung meines Telefons. Mein Nachbar hat eine Mobile Verbindung. Er zahlt im Monat über 60 Euro für seinen Anschluss. Ich zahle nur 30 Euro. Er hat laufend Störungen, das heißt des Öfteren Stundenlang keine Internetverbindung. Und wenn er dann schon mal Verbindung hat, dann sind die Werte so schlecht, dass er nichts downloaden kann. Eine Schei…. Verbindung, das sind Übrigends seine Worte.
Sehr viele Villen verfügen hier noch nicht einmal über einen Anschluss an die Kanalisation. Da läuft noch alles in die Sickergrube. Bei jeder Wetteränderung bekommt man durch die Ausdunstungen graue Haare, sofern man noch welche hat. Mir ist ein Fall bekannt, da haben mehrere Familien in ein und derselben Straße vor Jahren pro Familie 12- 15000 Euro für den Kanalanschluss bezahlt. Bis heute sind sie aber immer noch nicht an das Kanalnetz angeschlossen. Der Bürgermeister dieser Gemeinde und zwei Stadträte sitzen mittlerweile wegen noch anderer Betrügereien im Gefängnis. Das Dreigestirn hat vor Jahren einfach mehrerer Familien u.a. die Gebühren für den Kanalanschluss abgeknöpft. Die jetzige Gemeindeverwaltung hat sich nicht bereit erklärt, um den Anschluss zu realisieren. Das Geld ist weg. Die Schuldigen sitzen für die nächsten Jahre hinter Schloss und Riegel. Der Prozess läuft. Und die Kacke stinkt. Andere Länder, andere Gerüche.
Hier an dieser Stelle sei noch einmal gesagt: ich möchte unter keinen Umständen das Land Spanien an den Pranger stellen. Was ich hier berichte sind nur Lebenserfahrungen, die man ansonsten nicht im Reiseführer zu lesen bekommt. Wenn man als Fremder in ein Land reist, sei es nur für einen Urlaubstrip oder für länger, womöglich sogar für immer, sollte man nicht nur Weltbekannte Lektüre studieren, sondern auch auf Erfahrungen der dort bereits länger lebenden „Auswanderer“ zurückgreifen. Ich kann meine Hilfe immer nur anbieten. Du musst allerdings selbst versuchen das Beste daraus zu machen.
Hantel, Hantel, Hantel und kein Ende. Auf jeden Fall bleibe ich diese Woche und vielleicht auch noch die Nächste in dieser „Abteilung“. Erfolg und was bei mir auch sehr viel zählt Spaß, habe ich auf jeden Fall.
Heute sind wir vom Betreiber des Fitnesscenters zu einem Spanischen Abend eingeladen. Bin mal gespannt wie ein Sonnenschirm, was da so alles geboten wird. Weiteres morgen. Bis dahin in alter Freundschaft.
KYO


